„Fünf am Meer“ oh, wie oberflächlich …

…aber trotzdem ein wunderschönes Buch über Einsamkeit und Gemeinschaft, Zusammenhalt, Menschlichkeit und sich um andere zu kümmern!

Fünf am Meer von Emma Sternberg

Linn erfährt, dass sie von einer weit entfernten Tante ein Haus in den Hamptons geerbt hat. Genau zu einem Zeitpunkt als sie ihren Zukünftigen in flagranti mit einer lieben Kollegin erwischt. Kitschig? Ja, stimmt, aber:

Sie ist Waise und hat immer unbewusst nach einem neuem „Zuhause“ gesucht, einem Platz, an den sie gehört, mit Menschen, die einander mögen. Linn hatte gehofft, dass sie mit ihrem Freund eine neue Familie gefunden hat. Seine Familie mochte und respektierte sie sehr. Quasi alles in „trockenen Tüchern“. Aber nein, sollte nicht sein. Daher reist sie gerne von München nach New York, um sich das Häuschen einmal genauer anzusehen. Was hat sie schon zu verlieren?

Dort angekommen, merkt sie einmal, dass das haus nicht in New York City steht, sondern in den exklusiven Hamptons. Und was sie auch nicht weiß: sie hat zusätzlich fünf Mitbewohner. Jeder hat seine Lebensgeschichte: alle sind glamourös, mondän, aber ein bisschen traurig.  Nach anfänglicher Skepsis – wieso sollte sie für die Zukunft dieser Menschen verantwortlich sein? – rafft sie sich schließlich auf, das Richtige zu tun: nicht die Senioren ihrem ungewissen Schicksal zu überlassen, sondern gemeinsam etwas zu schaffen!

Natürlich mit happy end! Mir hat das Buch sehr gut gefallen, ach der Gedanke, dass“Familie“ nicht immer unbedingt Blutverwandschaft sein muss.

Zum Buch: Fünf am Meer

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